„hausbesuche“

Juli 31, 2008

Phew… ich habe ein krasses T-Shirt der Marke Thor Steinar gesehen: schwarz, mit der großen Aufschrift „Hausbesuche“ über der Abbildung einer Riesenknarre, die wiederum mit dem Markennamen Thor Steinar beschriftet ist. Gewalt/Mord-Androhung qua Shirt-Slogan also, scary shit. Ich habe das Gefühl, immer öfter Menschen in Thor-Steinar-Klamotten in Berlin zu sehen. – In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Weblog „investigate thor steinar“ hinweisen, dessen Betreiber_innen eine Untersuchung zu der Kleidungsmarke durchgeführt haben und die Ergebnisse als 36-seitiges PDF mit dem Titel „Thor Steinar – die kritische Auseinandersetzung mit einer umstrittenen Marke“ zur Verfügung stellen.

> Link zum Thema: ein Kommentar von Burkhard Schröder auf taz.de


referent/in für kampagnenmanagement gesucht

Juli 30, 2008

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin sucht zum 1.8.08 eine/n Referentin im Kampagnenmanagement (plus zugehörige Assistenz) für 30 Wochenstunden. Bewerbungsschluss: 15.8.08.

Sie sind Akademiker/in und/oder haben eine qualifizierte Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie verfügen über einige Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Organisation, Management und/oder Öffentlichkeitsarbeit und haben sehr gute PC-Kenntnisse, möglichst auch mit einschlägiger Planungssoftware. [...] Da sich der Bundesverband Deutscher Stiftungen zur Familienfreundlichkeit bekennt und die als Eltern erworbenen Fähigkeiten zu schätzen weiß, sind Wiedereinstiegs-Bewerbungen von Vätern und Müttern nach einer Familienphase besonders erwünscht.

Der letzte Absatz klingt ja interessant. Ob das aber bedeutet, dass der durch den Arbeitgeber großzügig emöglichte „Wiedereinstieg“ überhaupt nicht großzügig vergütet wird?

> zur Originalausschreibung


redenschreiber/in gesucht

Juli 30, 2008

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin sucht eine/n Referent/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 20 Wochenstunden:

Der/Die Bewerber/in sollte ein Hoch-/Fachhochschulstudium abgeschlossen haben und neben guten politikwissenschaftlichen und allgemeinbildenden Kenntnissen über Erfahrungen als Redenschreiber/in und als Verfasser/in von Grußworten und Laudationes verfügen. Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit und IT-Kompetenz sind erforderlich. Ihre aussagefähige Bewerbung (unbedingt mit einschlägigen Arbeitsproben) sowie Angaben zur Gehaltsvorstellung und zum frühestmöglichen Eintrittstermin richten Sie bitte bis zum 15.08.2008 an:

Zentralverband des Deutschen Handwerks
Mohrenstraße 20/21 | 10117 Berlin
lohne(ett)zdh(punkt)de

> zur Originalausschreibung bei newsroom


„initiative kulturarbeit berlin“

Juli 29, 2008

Supi? Für 300 Berliner „Langzeitarbeitslose“ sollen bis Jahresende sozialversicherungspflichtige „Stellen“ im Kulturbereich geschaffen werden. Das Projekt heißt «Initiative KulturArbeit in Berlin» und wurde am Freitag von Heidi Knake-Werner (Sozialsenatorin) und André Schmitz (Kulturstaatssekretär) vorgestellt. Träger von dit Janze ist der Verein Förderband in Berlin-Mitte, übrigens auch einer der ganz engagierten Ermöglicher von formidablen Ein-Euro-Jobs. Mit dem Programm sollen Initiativen, Einrichtungen und Projekte personell verstärkt werden. Das Angebot ist für „Langzeitarbeitslose“ aller Berufs- und Altersgruppen gedacht. Diese „neuen Jobs“ werden aus dem Sonderprogramm «Kommunalkombi» des Bundes, aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Voraussetzungen: mindestens zweijährige Phase der Arbeitslosigkeit und mindestens einjähriger Bezug von ALG II. Vergütung: 1300 EUR brutto mit Sozialversicherungspflicht der Beschäftigung, also Einzahlung in Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Dauer: die „Stellen“ sind auf maximal drei Jahre ausgelegt. Arbeitszeit: zwischen 30 und 40 Stunden pro Woche.

Zwiespältig: das Programm steht nur „Langzeitarbeitslosen“ offen. Gerade in der Kulturszene gibt es aber bekanntlich haufenweise Leute, die für Hungerlöhne/für umme schuften und kein ALG II beziehen – und damit vom Programm ausgeschlossen sind. Die Frage ist außerdem, um was für Tätigkeiten es letztlich gehen wird. Es wird gemunkelt, zum Beispiel um Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, konzeptionelle und redaktionelle Jobs. Das könnte praktisch aber heißen: schön Karten abreißen, Pressespiegel erstellen und an der Telefonzentrale hocken… Da kann man doch gleich mal per abgeordnetenwatch nachhaken.

> Weiterlesen zum Thema z.B. bei taz, Tagesspiegel & BZ


mach mal lauter, tom

Juli 28, 2008

Jetzt doch noch: mein Eindruck vom Max-Müller-Konzert am 11. Juli 2008 im Sternfoyer der Volksbühne Berlin.

Mit Betreten des Sternfoyers fällt mein erster Blick auf Frank Behnke. Er sitzt allein an einem der Tische an der Fensterseite des Raumes. Ich freue mich heimlich, ihn zu sehen, traue mich aber nicht, auffällig hinzugucken. Gerne würde ich ihm mal sagen, dass ich ihn sehr beeindruckend fand in dem Mutter-Film von vor 3 Jahren. Ich sehe ihn manchmal zufällig in der Stadt, in einem Copyshop in Neukölln, bei Olfe an der Theke, auf dem Fahrrad. Und jedesmal würde ich mir gern ein Herz fassen, hingehen, und sagen: „Wissen Sie, Herr Behnke, ich finde Sie irgendwie toll“. Aber weil das natürlich nicht geht, halte ich die Klappe und setze mich an den Rand einer der vorderen Stuhlreihen.

Der Raum füllt sich. Nette Leute, bis auf die in der ersten Reihe, die lachen zu laut, gehen zu oft an die Bar, und sehen so aus, als würden sie alle relative Machtposten im Kultursektor bekleiden. Direkt vor mir hingegen nimmt ein äußerst reizendes Paar Platz. Vielleicht sind sie gar kein Paar, aber ein Mann und eine Frau, die sich augenscheinlich mögen. Sie küssen sich nicht oder sowas, man merkt es nur an der Art, wie sie sich anschauen und miteinander umgehen. Beide sind apart gekleidet, vor allem die Frau, und ganz kurz kommt es mir in den Sinn, ob das vielleicht die Eltern des Vortragenden… aber nein, dafür sind sie zu jung.

Die Bühne besteht aus einem Hocker und einem Notenständer, einem Tisch mit einem CD-Player und Boxen. Mit Verzögerung erscheint der Meister. Er steigt eher beiläufig die Treppe herunter, drückt unten auf Play und verzieht sich wieder. Eine leicht pathetische Soundschleife besetzt die leere Bühne und dreht sich gemächlich im Kreise. Dann irgendwann Stille. Dann Max Müller. Applaus. Er nimmt auf dem Hocker Platz und das Konzert beginnt.

Sein musikalischer Approach an diesem Abend ist schnell beschrieben: den frischgebrannten Rohling mit dem aktuellen Albums ins Gerät gesteckt, Play gepresst, auf den Einsatz gewartet – und: live drübergesungen. Er hat sich noch nicht mal die Mühe gemacht, die Spur mit der Stimme rauszunehmen. Er singt einfach über sich drüber. Das muss man sich erstmal trauen. Und das traut sich vielleicht nur Max Müller.

Die Musik als solche haut mich nicht vom Hocker. Für die Musik braucht er Mutter. (Naja, ihr letztes Konzert im Festsaal vor einem halben Jahr war très bref und nur so semi-famos, aber was Mutter können… wissen die, die es wissen) Solo haut Max Müller nicht die ganzen großen Würfe raus, also jetzt streng musikalisch gesehen, das war schon vor der Veröffentlichung des aktuellen Albums „Die Nostalgie…“ klar. Aber seine Texte sind enorm. Immer noch enorm. Und seine Performancekraft an diesem Abends ist gewaltig.

Die CD springt und leiert, aber egal. Herr Müller bricht mehrmals ab und verpasst insgesamt schon recht oft den Einsatz, doch egal. Mach mal lauter, Tom, ihr habt ja Zeit, oder – und weiter geht es. Und da vorne sitzt ein Mensch, der sich mit seinen Liedern krümmt, wenn er über spätkapitalistische Raffgier, Entfremdung im Digitaldunst und die Alkis an der Ecke singt. Die Worte brechen schonmal aus ihm heraus wie die Füllung aus einem Zahn. Im Sich-winden zu den Worten und im Schreien der Zeilen „ich mag dich und du magst mich“ fasst er karg eines dieser letzten Dinge, die Ambivalenz der Liebe eben, zusammen. Text und Musik krachen wie Felsbrocken auf uns herunter. Ja, Pathos, aber es fährt mir durch Mark und Bein und ergreift mich ganz außerordentlich. „Deranged“ fühle ich mich nach dem Konzert, im besten Sinne.

> Der einzige Konzertbericht, den ich finden konnte, liegt bei intro.de

> Das Bild zum obigen Ausschnitt stammt von whatssofunnyabout

> Zwei tolle Fotos von Max Müller gibt es bei Kerstin Schlitter


strange little girls

Juli 27, 2008

Grade lese ich „Fragile Things -  Short Fictions & Wonders“ von Neil Gaiman. Ich finde nur selten Bezug zu Phantasy, Märchen und Comics, deshalb bin ich wohl noch nie über ihn gestolpert. Das Buch habe ich in einem befreundeten Bücherregal entdeckt und mir gefielen der Titel und der erste Satz der Einleitung: „I think … that I would rather recollect a life mispent on fragile things than spent avoiding moral dept.“

Es sind kurze und lange Geschichten, manche von ihnen sind knapp wie eine Notiz gehalten, andere in Versen geschrieben wie ein Gedicht. Alle sind gruselig aber nicht alle phantastisch. Die un-phantastischen gefallen mir am besten und mein bisheriger Favourit ist „Strange Little Girls“. Die Geschichte ist zum gleichnamigen Album von Tori Amos entstanden, mit der Neil Geiman befreundet ist. Album und Geschichte beschreiben in zwölf Songs/Abschnitten zwölf Frauen. Die Songs auf Strange Little Girls sind Coversongs, die von Männern geschrieben und von Tori Amos aus weiblicher Perspektive neu interpretiert wurden. Neil Gaiman hat für jede der zwölf Frauen eine Art literarisches Polaroid verfasst, welches mit wenigen Worten ihr Leben skizziert. Zum Beispiel so:

She doesn’t know who owned the jacket originally. Nobody claimed it after a party, and she figured it looked good on her.

It says KISS, and she does not like to kiss. People, men and women, have told her that she is beautiful, and she has no idea what they mean. When she looks in the mirror she does not see beauty looking back at her. Only her face.

She does not read, watch TV or make love. She listens to music. She goes places with her friends. She rides rollercoasters but never screams when they plummet or twist and plunge up-side down.

If you told her the jacket was yours she’d just shrug and give it back to you. It’s not like she cares, not one way or the other.

Ach so: das Fettgedruckte ist ein Zitat Zitat Zitat von Neil Gaiman Neil Gaiman Neil Gaiman. Reprinted without permission since it is used as a quote. For praise. Erinnert mich vage – trotz Riesen-Genre-Sprungs – an „Animal Triste“ von Monika Maron. Gaimans „Snaps“ sind großartig und abgründig; sie haben sich mir aber erst beim zweiten und dritten Lesen erschlossen. Dafür kann ich nun „Strange Little Girls“ und das ganze Buch umso wärmer empfehlen. Es wäre auch gutes Filmmaterial. Das Album möchte ich nun natürlich auch hören, obwohl mich Tori Amos nie besonders interessiert hat, weil mir ihre Stimme bißchen zu hysterisch und girlie ist. Außer in „The Waitress“, da kommt das gut: „I believe in peace … Bitch“. Zum Strange Little Girls Album gibt es übrigens einen schönen dänischen Blogeintrag bei The Confidential Attachées.


soziale gerechtigkeit

Juli 25, 2008

Auch wenn ich keiner Religion angehöre, haben mich nachfolgende Zeilen aus dem alten Testament berührt (den heutigen Zeiten entsprechend etwas abgändert):

Ohne soziale Gerechtigkeit, ohne Recht kein Frieden. Der Maßstab ist nach Aussage der Prophetinnen und Propheten das Recht der Rechtlosen, etwa der Witwen und Waisen, die keinen männlichen Fürsprecher haben. Die unterste Klasse wird zum Maßstab des Wohlergehens aller gemacht. Die am meisten entrechtet sind, am wenigsten zu sagen haben, die nicht nur kein Geld haben, sondern auch keine FürsprecherInnen, keine Beziehungen, die nicht einmal mit den Behörden umgehen können, weil sie nicht wissen, worauf sie Anspruch haben – sie sind der Maßstab, an dem gemessen wird, was eigentlich Gerechtigkeit ist. Die Ausgegrenzten, die RandsiedlerInnen, die an der untersten Sprosse der Leiter einer Gesellschaft stehen, werden „erhöht“, die Hohen „erniedrigt“, damit eine „ebene Bahn für Gott“ entsteht (Jesaja 40,3).

Doch scheinen diese Maßstäbe über die Jahrhunderte menschlicher Geschichte hinweg utopischen Wünsche zu gleichen. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt!


medienkunst-stipendien

Juli 24, 2008

An die Macbooks, Künstler_innen: Das European Media Art Network vergibt die EMARE Stipendien 2009. Es handelt sich um ein europäisches Stipendiumprogramm für Medienkünstler und -künstlerinnen (nicht für Studierende) in Deutschland, England, Bulgarien und den Niederlanden:

Das mit Hilfe des Kulturprogrammes 2007-2013 der Europäischen Union errichtete European Media Art Network vergibt für das Jahr 2009 acht European Media Artists in Residence Exchanges (EMARE) Stipendien. Neben Einzelausstellungen bei den Partnerorganisationen werden insgesamt 16 Projekte, die 2008 und 2009 neu produziert wurden, im Oktober 2009 in einer großen Abschlussausstellung in Halle (Saale) präsentiert.

In Europa lebende MedienkünstlerInnen aus den Bereich Digitale Medien: Internet und Computerkunst, Film / Video und Sound sind eingeladen, sich für ein zweimonatiges Stipendium an den Partnerzentren zu bewerben. Stipendienplätze werden vergeben von: VIVID, Birmingham in England, IMPAKT, Utrecht, Niederlande; InterSpace, Sofia, Bulgarien und der Werkleitz Gesellschaft – Zentrum für künstlerische Bildmedien Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), Deutschland.

Das EMARE Stipendium beinhaltet 2.000 €, freie Unterkunft, bis zu 250 € Reisekostenzuschuß, freien Zugang zur vorhandenen Technik, eine professionelle Präsentation sowie die Teilnahme an der Abschlussausstellung 2009. Bewerbungen sollten eine CV beinhalten, Dokumentationen bisheriger Arbeiten und einen Projektvorschlag. Interessierte Künstler/innen mit Wohnsitz oder Meldeadresse in Europa können sich für weitere Informationen an die einzelnen Institutionen wenden. Studenten sind nicht berechtigt.

> Deadline ist der 20. Oktober 2008

> zur Ausschreibung (auf der Website ist momentan noch die Vorjahresdeadline angegeben…)


volontär/in gesucht

Juli 24, 2008

Huch, schon wieder ein Jobangebot für Ethnologen. Diesmal in Hannover (wo es, wie ich kürzlich feststellen konnte, schöner ist als man denkt). Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover sucht in der Abteilung Wissenschaft und Sammlungen, Fachbereich Völkerkunde eine wissenschaftliche/n Volontär/in. Die Stelle soll zum 1.12.2008 für die Dauer von zwei Jahren besetzt werden:

Im Rahmen des Volontariats sollen die verschiedenen Aspekte der wissenschaftlichen Museumsarbeit vermittelt werden. Das Aufgabenfeld umfasst unter anderem die Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, die Dokumentation von Sammlungsbeständen sowie die Mitarbeit im museumspädagogischen Bereich. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Hauptfach Ethnologie. Erste Feldforschungserfahrung und Kenntnisse einer außereuropäischen Sprache wären wünschenswert. Angabe der regionalen und/oder thematischen Spezialisierung wird erbeten. Die Vergütung erfolgt in Höhe der Anwärterbezüge für den höheren Dienst. Die Stelle ist nicht teilzeitgeeignet.

> Bewerbungsschluss ist der 22.8.2008

> zur Ausschreibung


schimären unserer zeit: konsumkompetenz

Juli 23, 2008

Ein schmissiger Begriff: KONSUMKOMPETENZ. Das Stichwort klingt sehr zeitgeisty und war mir neu. Google liefert 2.010 Einträge, Wikipedia hat noch keinen. Es geht darum, einen Tröstung-durch-Konsum Mechanismus zu verhindern oder zu durchbrechen bzw. Konsum nicht als identitätsstiftend wahrzunehmen. (Ob man in einem Konsumkompetenz-Seminar wohl lernt, selektiv wahrnehmend durch die Welt zu gehen und fortan einfach durch fussballfeldgroße Werbeflächen für i-phones, -pods, -books etc. hindurchzusehen?) Eine Freundin von mir hatte mal die Idee, die sogenannte „Typberatung“ in diesem Sinne konsumkritsch zu nutzen: wenn die Beratung mir das Ergebnis liefert, dass mir blau am besten steht, bin ich dem permanent überwältigenden Angebot der Konsumtempel weniger ausgeliefert, weil ich alle andersfarbigen Artikel ausblenden und mich auf eine kleine Sparte des Sortiments konzentrieren kann…

KAUFSUCHT/ONIOMANIE: Im Frontal-21-Beitrag „Krankheit Kaufsucht“ von Anke Becker-Wenzel und Eva Schmitz-Gümbel („Redaktion: Renate Müller-Berghäuser, Kamera: Hella Althaus-Lindemann, Schnitt: Birgit Wittler-Zumwinkel“, haha) geht es um das Anerziehen von Konsumkompetenz und Therapieformen für krankhaften Kaufrausch:

Zwischen fünf und acht Prozent der Bevölkerung gelten als kaufsuchtgefährdet. Meist sind es Frauen, doch immer häufiger sind auch Männer betroffen. Kaufsüchtige finden sich in jeder Gesellschaftsschicht. [...] Dabei kaufen die einen zwanghaft eher teure Marken, die anderen greifen regelmäßig in Kaufhäusern oder in Elektrofachgeschäften zu. Oniomanie – so der Fachbegriff für die Kaufsucht – ist anders als Nikotin- , Alkohol- oder Heroin- Sucht nicht stofflich gebunden und schwer nachweisbar.

Link zum Abrufvideo