betörend:
daaaanke, byte.fm, ohne dich hätte ich gar nicht mitgekriegt, dass dakota suite morgen ein konzert in berlin spielen. du bist die beste! große freude! einzige frage: who is hauschka? der headline-d den abend nämlich… und ich dachte immer, das ist eine teure Ökosalbe…
ein freund von mir gab mir eine liste mit songs, die er gerne mag. mit der frage, ob ich nicht den ein oder anderen… …die liste war wirr, cross-genre und voller überraschungen. darunter dies (ach!):
[danke an dietmar]
Muss sein – ein Geburtstagsgruß an meinen persönlichen Meister David Bowie: HAPPY SWEET BIRTHDAY.
62 wird er heute und ist damit ein Jahr älter als meine Mutter. Es gab eine Zeit, da habe ich fast ausschließlich seine Musik gehört, habe kein schlechtes Wort über ihn ertragen (ein gefundes Fressen für angriffslustige Klassenkameraden, klar… seinerzeit führte dies nicht selten zu heftigstem Streit im Pausenhof; mit Abstand darf ich wohl zugeben, nicht grade über den Dingen gestanden zu haben), hatte mein Zimmer mit Bilden gepflastert und habe bei bestimmten Songs immer angefangen zu weinen. Mein all-time-favourite und Heul-Garant war STARMAN. David Bowie war für mich der schönste, eigenwilligste, geheimnisvollste und begehrenswerteste Mann der Welt. Zudem, selbstredend, ein auratischer Songwriter, exorbitant charismatischer Sänger/Performer und außergewöhnlich begnadeter Texter.
Zwei deutsche Soziologie-Profs nähern sich im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung und unter dem Deckmantel „Politik und Zeitgeschichte“ dem Arbeitsalltag von Techno-DJs. Schriftlich, wissenschaftlich und vergnüglich, denn die ihres Erachtens für den „Lifestyle Techno“ symptomatische Veranstaltung, der so genannte Rave, impliziert ein Tanz-Vergnügen… Der Abhandlung ging offensichtlich gründliche Feldforschung voraus – das klingt allerdings schon in den auf der bpb-Website veröffentlichten Auszügen unfreiwillig komisch:
Herr Professor, worum gehts denn eigentlich beim DJing?
Im Wesentlichen werden dabei Sound-Sequenzen („loops“) vom DJ am „turn table“ eingefügt in eine situative Soundkomposition – sozusagen in Akten der spontanen Neuschöpfung durch Durchmischung, Rekombination und Modifizierung der nach wie vor vorwiegend auf Vinylscheiben gepressten „tracks“. Der DJ führt dabei Tracks sozusagen zusammen, lagert sie aufeinander, schiebt sie ineinander und achtet dabei darauf, interessante bzw. technisch anspruchsvolle, verblüffende und von virtuoser Fingerfertigkeit zeugende „Übergänge“ zu schaffen.
Schöner Titel. Es ist der Untertitel des queeren Magazins HUGS AND KISSES aus Hamburg, welches heute Abend im West Germany seinen/ihren 3. Release feiert.
Und damit das
nicht mit der MISSY-Release-Party im Festsaal Kreuzberg kollidiert, haben die Veranstalterinnen kurzum ein Kombi-Ticket entwickelt. Die Missy-Party gibt es mit Hugs-Stempel für 6 statt 8 Euro, und die Hugs-Party gibts mit Missy-Stempel einen Euro billiger plus Heft dazu.
Zu erwähnen ist noch, dass die Missy-Party in Kooperation mit ://about_blank stattfindet und die Hugs-Party mit milkshake. Und bevor es kracht, gibt es im Festsaal um 21 Uhr eine Podiumsdiskussion über Feminismus und Future.
Groove is in the heart und am Kotti tonite…
Warren Suicide machen Musik, die man eventuell Neo-Wave-Elektro-Punkrock nennen könnte. Am Freitag waren sie in der Volksbühne und haben als Teil der shitkatapult-Labelnacht ein sagenhaftes Konzert gespielt.
Überraschend guter Live-Act!
Die neue Doku über JOY DIVISION von Grant Gee und Jon Savage lohnt sich sehr. Das Beste daran: der Film handelt von Joy Division. Im Gegensatz zu CONTROL. Ist auch was für Manchester-Fans. Läuft im Eiszeit und im White Trash (die Website vom White Trash ist genauso unübersichtlich wie ihre Speisekarte, so dass ich auf Verlinkung verzichte).