ausgebeutet, geklagt, gewonnen

Sebastian Wieschowski berichtet auf spiegel online von der erfolgreichen Klage einer Praktikantin, die ein halbes Jahr lang bei einer Agentur in Süddeutschland für einen Stundenlohn von 2,46 EUR brutto schuftete. Ihr wurde im Anschluß an das Praktikum zwar eine bezahlte Stelle angeboten, doch sie lehnte ab und klagte. Das Landesarbeitsgericht gab ihr Recht und wertete das Praktikums-Salär als Wucherlohn. Und dieser sei sittenwidrig. Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an die Klägerin Maria Hormann, die den Mut fand, zu klagen. Mögen es ihr viele gleichtun.

> Den Artikel „Praktikantin erstreitet faire Bezahlung“ kann man bei SPIEGEL ONLINE nachlesen.

> Ein Interview mit Maria Hormann gibt es bei zeit-zuender.

> Eine Linkliste rund um das Thema Generation Praktikum gibt es zum Beispiel bei planetpraktika.

> Interessenvertretung für alle Hochschulabsolvent/inn/en, die mit schlechten Arbeitsbedingungen und Ausbeutung konfrontiert sind, ist fairwork e.V.

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