schlimme erlebnisse am arbeitsplatz

Manche Leute jammern ja ständig über ihren Job.  Immer wenn man sie trifft, meckern und seufzen sie. Und ich denke dann: sei doch mal fucking froh, deinen Job zu haben und nöle mich nicht voll. Leider sage ich es meistens nicht. Alas, für eben Jene empfiehlt sich nun jedenfalls folgende Ausschreibung vom HAU:

I LOVE MY JOB
von Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen

„I love my job“ lädt Berliner Arbeiter und Angestellte ein, von ihren schlimmsten Erlebnissen am Arbeitsplatz zu berichten. Was macht einen am Arbeitsplatz wahnsinnig und welche Tagträume hat man, um dem Wahnsinn zu entfliehen? Aus den eingereichten Erlebnissen entwickeln wir kurze Szenen, die von Schauspielern und Laien dargestellt werden. Wer also von Kollegen gemobbt, vom Chef heruntergemacht wird, von Kunden und dem Fax genervt ist, hat hier die Gelegenheit, den dunkelsten Momenten des Arbeitslebens Gestalt zu geben und all das zu tun oder zu sagen, was man schon lange auf dem Herzen hat. Die Teilnehmer entscheiden selbst über den Umfang ihres Mitwirkens: Entweder einfach als Übermittler ihrer Geschichte, als Co-Regisseur der Szene oder sogar als Darsteller auf der Bühne. Allen, die befürchten, durch ihre Offenheit den Job zu verlieren, sichern wir Anonymität zu.

Die Künstler Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen initiierten „I love my job“ 2007 in Göteborg als Filmprojekt. Obwohl Schweden statistisch gesehen an erster Stelle steht, was die Zufriedenheit seiner arbeitenden Bevölkerung angeht, wurden zahlreiche Geschichten eingesandt. Vier davon wurden für die Bühne bearbeitet. Der Film „I love my Job“ (Göteborger Fassung) wird im HAU als Teil der Performance gezeigt. Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen sind mit ihrem Projekt Teil des Festivals FRESSEN ODER FLIEGEN. Art into Theatre – Theatre into Art, das vom 1. bis 16. November im HAU 1, HAU 2 und HAU 3 stattfindet als Kooperationsprojekt von HAU und Siemens Arts Program.

So funktioniert’s:
– Eine Beschreibung der Situation formulieren, die am Arbeitsplatz am meisten nervt.
– Einen fiktiven Showdown für die reale Situation aufschreiben.
– Das Ganze bis zum 30. Oktober an info@workhorror.org schicken.
– Wir werden uns mit weiteren Informationen melden.
– Die Proben finden Anfang November statt.
– Gemeinsam mit den Einsendern werden wir die Szenen für die Bühne entwickeln

– Aufführung im HAU am 12. November 2008
– Wir garantieren allen Teilnehmern, die es wünschen, volle Anonymität.

– Alle Einsender einer Geschichte erhalten eine Freikarte für die Vorstellung am 12. November!

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