#netzlese: Clausnitz, Krieg, Tod

Keine erbauliche Überschrift. Aber berührende und interessante Lektüre. Der erste Text von anonym ist eine ausführliche Bestandsaufnahme zu den jüngsten, älteren und permanenten rassistischen Vorgängen in Clausnitz und deren mediale Rezeption. Ich mag ihn, weil eine so ausführliche Schilderung unter Berücksichtigung der eigenen blinden Flecken und Fragen und Ratlosigkeit… selten geworden ist. Im zweiten Radiofeature von Ina Strelow geht es um Kriegstraumata und deren Auswirkungen auf den Mikrokosmos Familie; der traumatisierte Vater, seine Tochter und sein Sohn kommen zu Wort. Besonders gefällt mir der Titel, das Herz vergisst nichts. Und im Blogeintrag von Mareice Kaiser (deren Blog Kaiserinnenreich sehr toll ist, besonders lesenswert die Rubrik „Der Mutterfragebogen – Special Needs Edition„, die auch Superheldinnen heißen könnte) geht es um den Umgang mit der Trauer nach dem Tod des eigenen Kindes. Was die Beiträge eint, ist der Fokus die eigene Verletzlichkeit, die eigene Verortung im Thema.

[BLOG] Clausnitz: Ein Kommentar zur „Schande von Clausnitz“ – aus der Sicht eines Clausnitzers


[RADIO] SWR2 Tandem: Das Herz vergisst nichts – Kriegstraumata, die Wunden einer ganzen Familie.


 [BLOG] Kaiserinnenreich: Mit der Trauer im Netz

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