#fazit: Fragen zum Jahresresümee

Ich hatte mal einen guten Freund, der sich jedes Jahr mit großem Zeitaufwand sein Jahresheft zusammengestellt hat. Das waren schlichte selbstgebastelte Buchhefe im DIN-A-4-Format, die aus Texten und Fotos bestanden, hier und da ergänzt durch ein Flugblatt, eine Eintritts- oder Postkarte, ein getrocknetes Herbstlaubblatt. Diese Arbeit hat er immer zwischen den Jahren verrichtet und es war ihm wichtig, am Jahresende sein Heftbuch in den Händen zu halten und zu sehen, worin sein Jahr bestanden hatte. Mir hat diese Form der Visualisierung gefallen und ich durfte in manchen Jahren durch das aktuelle Heft blättern, was ich als Ehre empfand.

Auch ich bin eine Freundin des Resümees. Meist schreibe ich es, oder ziehe mit Freunden ein mündliches Fazit. Grade bin ich bei facebook über Fragen gestolpert, die sich gut zum Fazitziehen eignen. Da es ein ganzer Katalog war, habe ich dreizehn Fragen ausgewählt „#fazit: Fragen zum Jahresresümee“ weiterlesen

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#mjusike: SIX DAY WAR in drei Versionen

Ain’t it funny how men think, they made the bomb, they are extinct. Heckler und Koch verklagt die Bundesregierung und der Bundestag beschließt mit großer Mehrheit den Syrien-Militäreinsatz. Verrückte Zeiten. Über ein Set von Oceanvs Orientalis bin ich auf den Song „Six Days“ von DJ Shadow aufmerksam geworden, und in diesem Zuge auch auf das englische Original von Colonel Bagshot, der das Eingangszitat enthält. Drei tolle Versionen, die von DJ Shadow mit begleitendem Musikvideo von Wong Kar Wei. Das eigentlich Tolle sind aber die Anti-Kriegs-Lyrics (siehe unten).

Das Original „Six Day War“ von der Liverpooler Band Colonel Bagshot von 1971:

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