happy birthday, david bowie

Muss sein – ein Geburtstagsgruß an meinen persönlichen Meister David Bowie: HAPPY SWEET BIRTHDAY.

62 wird er heute und ist damit ein Jahr älter als meine Mutter. Es gab eine Zeit, da habe ich fast ausschließlich seine Musik gehört, habe kein schlechtes Wort über ihn ertragen (ein gefundes Fressen für angriffslustige Klassenkameraden, klar… seinerzeit führte dies nicht selten zu heftigstem Streit im Pausenhof; mit Abstand darf ich wohl zugeben, nicht grade über den Dingen gestanden zu haben), hatte mein Zimmer mit Bilden gepflastert und habe bei bestimmten Songs immer angefangen zu weinen. Mein all-time-favourite und Heul-Garant war STARMAN. David Bowie war für mich der schönste, eigenwilligste, geheimnisvollste und begehrenswerteste Mann der Welt. Zudem, selbstredend, ein auratischer Songwriter, exorbitant charismatischer Sänger/Performer und außergewöhnlich begnadeter Texter.

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für den lifestyle „soziologie-prof“ symptomatisch

Zwei deutsche Soziologie-Profs nähern sich im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung und unter dem Deckmantel „Politik und Zeitgeschichte“  dem Arbeitsalltag von Techno-DJs. Schriftlich, wissenschaftlich und vergnüglich, denn die ihres Erachtens für den „Lifestyle Techno“ symptomatische Veranstaltung, der so genannte Rave, impliziert ein Tanz-Vergnügen… Der Abhandlung ging offensichtlich gründliche Feldforschung voraus – das klingt allerdings schon in den auf der bpb-Website veröffentlichten Auszügen unfreiwillig komisch:

Herr Professor, worum gehts denn eigentlich beim DJing?

Im Wesentlichen werden dabei Sound-Sequenzen („loops“) vom DJ am „turn table“ eingefügt in eine situative Soundkomposition – sozusagen in Akten der spontanen Neuschöpfung durch Durchmischung, Rekombination und Modifizierung der nach wie vor vorwiegend auf Vinylscheiben gepressten „tracks“. Der DJ führt dabei Tracks sozusagen zusammen, lagert sie aufeinander, schiebt sie ineinander und achtet dabei darauf, interessante bzw. technisch anspruchsvolle, verblüffende und von virtuoser Fingerfertigkeit zeugende „Übergänge“ zu schaffen.

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